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Die Mayflower II war das Schiff, das 1620 die ersten Siedler nach Massachusetts brachte und war eines der geschichtsträchtigsten Schiffe in der nordamerikanischen Siedlungsgeschichte.

Die Überfahrt 1620

Im September 1620 brachen 102 Passagiere und die ca. 30-köpfige Crew der Mayflower von Plymouth (England) zur Überfahrt nach Nordamerika auf. Durch die schlechten Segeleigenschaften der Mayflower brauchten sie bis Anfang November 1620 um ihren ersten Landfall zu machen. Ursprünglich landeten sie im Hafen vom heutigen Provincetown auf Cape Cod, weitaus nördlicher als ursprünglich geplant.

Einige Wochen später jedoch segelte die Mayflower weiter nach Plymouth, da sie dort bessere Siedlungsbedingungen erwarteten.

Die Mayflower II kehrte damals nach dem ersten Winter mit nur der Hälfte der Crew wieder zurück nach England, der Rest starb während des Winters 1620/21 an Krankheit oder Erschöpfung. Zwei Jahre nach der Überfahrt nach England verliert sich die Spur der Mayflower. Ihr genaues Schicksal ist unbekannt.

Viele Amerikaner können auch heute noch ihre Vorfahren bis auf die Pilgrim Fathers zurückführen.

Mayflower II

Die Mayflower II, ein originalgetreuer Nachbau des ersten Schiffes, wurde  1955 in England gebaut und segelte 1957 die Route Plymouth (England) – Plymouth (Massachusetts).

Ihre Jungfernfahrt von Plymouth (Devon, England) nach Plymouth, MA dauerte nur knapp einen Monat.

Sie ist Teil des Plimoth Plantation Museums, das nicht weit von ihrem heutigen Dock entfernt liegt.

weitere Informationen

  • Website: http://www.plimoth.org/what-see-do/mayflower-ii
  • Adresse: State Pier, Plymouth, MA 02360
  • Öffnungszeiten: 9-17 Uhr; aufgrund von Renovierungsarbeiten kann es sein, dass die Mayflower nicht besichtigt werden kann. Details dazu sind immer aktuell auf der Website von Plimoth Plantation veröffentlicht.
  • Eintritt: Es empfiehlt sich ein Kombi-Ticket mit Plimoth Plantation zu lösen.

Old Sturbridge Village ist ein künstlich angelegtes Museumsdorf aus 40 restaurierten Gebäuden. Die Häuser wurden aus ganz Neuengland zusammengesammelt und geben einen schönen Einblick in das Leben und die Art des Häuserbaus des frühen 19. Jahrhunderts.

In der Schmiede werden sämtliche Nägel, die zur Restaurierung der Häuser notwendig sind, selbst hergestellt und in der Taverne kann man je nach Saison unterschiedliche Speisen und Getränke kosten.

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Besonders während der herbstlichen Färbung der vielen Bäume am Gelände ist ein Besuch empfehlenswert, hier zeigt sich das lebende Museumsdorf von seiner schönsten Seite!

Informationen

  • Website: https://www.osv.org/
  • Die Öffnungszeiten variieren je nach Jahreszeit, sie sind allerdings immer aktuell auf der Website zu finden.
  • Eintritt: Erwachsene 24$, Tickets können online gekauft werden.

Plimoth Plantation war die erste dauerhafte Siedlung in Neuengland, die Pionieren der Mayflower gründeten sie 1620. Sie ist allerdings nicht, wie viele glauben, die erste europäische dauerhafte Siedlung am nordamerikanischen Kontinent. Dieser Titel ergeht an St. Augustine, Florida – diese Stadt wurde bereits Anfang des 16. Jahrhunderts von den Spaniern gegründet. Plimoth Plantation ist allerdings die erste englische Kolonie.

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Der alte Stadtkern von Williamsburg – zwischen 1699 und 1780 war es Hauptstadt von Virginia – ist bis heute erhalten und zeigt das Leben und die Berufe des 18. Jahrhunderts.

Heute ist der Bereich als Colonial Williamsburg ein Living History Museum und besteht aus 88 originaltreu restaurierten Häusern. Schauspieler in Kostümen des 18. Jahrhunderts tragen zum einzigartigen Erlebnis bei.

Tipp: Unbedingt einen ganzen Tag für den Besuch reservieren! Das Museum bietet viele Informationen über die Zeit und die Umstände vor dem Unabhängigkeitskrieg und wie es dazu gekommen ist. Man lernt auch viele heute nicht mehr ausgeübte Berufe kennen und erlebt die damals üblichen Sitten und Gebräuche hautnah.

Gerichtsgebäude
Gerichtsgebäude

Besonders schön und sehenswert ist das rekonstruierte Capitol Building und der Governors Palace. Aber auch in die Bruton Parish Church und die Raleigh Tavern sollte man einen Blick werfen.

Zu finden ist das Museumsdorf recht leicht. Ab der Abfahrt von der I-64 ist das Visitor Center mit großem Parkplatz sehr gut beschildert. Von dort aus kann man entweder einen Shuttlebus nehmen oder gut 10 min durch die wunderschöne Landschaft Neuenglands spazieren um zum eigentlichen Colonial Williamsburg zu kommen.

Bevor man in das Living History Museum geht, sollte man sich unbedingt das Einführungs-Video und die Informationen und Ausstellungen im Visitor Center ansehen.

Buchdrucker
Buchdrucker

Einen Reisebericht von unserem Besuch aus dem Jahr 2008 gibt es natürlich auch.

Einführungsvideo Colonial Williamsburg

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