Kealakekua Bay

Wenn man auf einer der Hawaiianischen Inseln ist sollte man sich unbedingt Zeit zum Schnorcheln nehmen. Es gibt hier zahlreiche Buchten, wir haben uns für die Kealakekua Bay an der Südküste von Big Island entschieden.

Es gibt es verschiedene Möglichkeiten, zum Beispiel fahren vom Kona Pier etliche Touren mit Booten weg. Sie fahren in die Kealakekua Bay, einem Marine Sanctuary. Pro Person muss man da mit rund 80-100 USD rechnen. Wer es billiger haben will kann von der Route 160 aus einen Trail hinunter zum Cook Monument gehen. Wie schwierig und lange der Weg ist kann ich euch aber nicht verraten.

Fast schon ein Geheimtipp ist jedoch die Bay per Kajak zu überqueren. Wir haben uns bei Derrick von Kona Kayak (www.konakayak.com) für 60 USD ein Doppel-Kayak ausgeborgt. Dazu bekommen wir einen dry sack, um unsere wenigen Wertsachen wie zum Beispiel den Autoschlüssel trocken zu behalten und auch Schwimmwesten (für alle Fälle).

Nach einer kurzen Einweisung wie wir aus dem Wasser wieder ins Kajak klettern können geht’s dann los. Mit an Board ist auch unsere GoPro Kamera, mit der wir uns erstmals in der Unterwasserfotografie und -filmerei probieren wollen. 

buntes Treiben im Riff

Man weiß teilweise gar nicht wo man hin schauen soll – so viele Fische! Vor allem die gelben Segelflossendoktor-Fische gibt es hier in großen Zahlen, wir sehen aber auch schwarze Drückerfische und zahlreiche andere Arten sind hier zu beobachten. Trotz des bewölkten Wetters ist die Unterwasserlandschaft beeindruckend. Bei sonnigem Wetter sind die Farben sicherlich noch kräftiger, dank dem windstillen Wetter ist nicht viel Strömung oder Wellengang. 

Unser Zeitplan mit dem frühen Nachmittag hat sich ausgezahlt, denn die großen Ausflugschiffe der Schnorchel-Touren sind nicht mehr bzw. noch nicht da. Trotzdem sind noch einige andere Schnorchler außer uns da. 

In der Bay haben wir so viel Zeit wie wir wollen, wir können das Kajak zurück bringen wann wir wollen. Wir staunen nicht schlecht, denn trotz den zahlreichen anderen Schnorchlern in der Bay sind sehr viele Fische zu sehen. Das Wasser ist relativ klar, die GoPro die wir mitgebracht haben bewährt sich hier auch ohne speziellem Unterwasser-Filter.

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Martin sieht sogar einen ausgewachsenen Riffhai, wir schätzen er hatte eine Länge von ca. 170cm. Für Menschen nicht gefährlich, trotzdem aber sehr beeindruckend!

Riffhai in der Kealakekua Bay


Nach gut 5 Stunden schnorcheln ist uns etwas kalt geworden – auch wenn der Pazifik im Winter hier nicht kalt ist, mit der Zeit merkt man es dann schon.

Am Rückweg aus der Kealakekua Bay zum Landeplatz der Kayaks sehen wir dann auch noch einen Manta Ray – beeindruckend. Die vier Delphine die hier in der Bucht leben haben wir leider nicht gesehen.

Würden wir uns bei einem nächsten Besuch auf Big Island wieder ein Kajak borgen? Mit Sicherheit! Vielleicht sehen wir dann ja die Delphine!

Am Heimweg zum „Beautiful Edge of the World“ nehmen wir uns von einem der Food-Trucks noch hawaiianisches Pulled-Pork mit, das wir dann auf unserer Lanai bei Sonnenuntergang genießen.

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