Valley of Fire State Park

Das Valley of Fire ist nur eine gute Autostunde von Las Vegas entfernt und beeindruckt durch rote Felsformationen die vor ca. 150 Millionen Jahren aus Wanderdünen geformt wurden. Der State Park ist der größte Nevadas und besteht seit 1935.

Das Valley of Fire ist der größte und auch älteste State Park Nevadas und liegt nur gut eine Autostunde (ca. 80 Meilen) von Las Vegas entfernt. Wer rote Steine und Felsen sehen möchte, aber nicht ausreichend Zeit für einen Besuch der bekannteren Nationalparks in Utah wie Bryce Canyon, Zion Canyon oder Grand Staircase Escalante hat, kann im Valley of Fire diese besondere Landschaft ebenso bewundern.

Für einen Tagesausflug von Las Vegas aus ins Valley of Fire sollte man möglichst früh starten und sich den gesamten Tag Zeit nehmen. Ausgehend von Las Vegas erreicht man den State Park über die I-15 N bis Exit 75. Dann geht es weiter auf dem Valley of Fire Highway bis zum Park Eingang. Alternativ kann man auch von Overton über die Rt. 169 S bis zum Valley of Fire Highway fahren.

Ein schöner Tagesausflug von Las Vegas ausgehend ist die Tour durch das Valley und dann über die State Route 167 weiter zum Hoover Dam.

Der Park ist für seine markanten, roten Sandsteinformationen bekannt, die durch Eisenoxidpigmente gefärbt sind und bei Sonnenuntergang besonders lebhaft leuchten. Dieses Farbspiel ist auch Namensgeber des Parks.

Im Valley of Fire Park kann man auch mehrere Arches entdecken.

Besonders sehenswert sind auch die Petroglyphen, die vor ca. 2500 Jahren von den damaligen Bewohnern der Region in die Gesteinsformationen gekratzt wurden. Die ersten Bewohner kamen vor ca. 11.000 Jahren in diese Region, benannt wurden sie nach ihrer typischen Handwerkskunst als „Basket-Maker“ (Korbmacher). Später siedelten Stämme der Anasazi und Paiute Indianer in dieser Region.

Fauna und Flora

Die karge Wüstenlandschaft ist hauptsächlich von Kakteenarten bewachsen. Im etwas feuchteren Frühling kann man hier eine blühende Wüste erleben wenn die Wüsten-Ringelblumen oder Wüsten-Malven blühen.

Kakteenblüte im Valley of Fire
Kakteenblüte im Valley of Fire

Die meisten Sträucher sind nur wenige cm hoch und bieten der Tierwelt Schutz vor der heißen Sonne. Viele Arten von Eidechsen und Schlangen sind im Park verbreitet, ebenso wie Kojoten, Füchse, gefleckte Stinktiere, Schwarzschwanzkaninchen und Antilopen-Ziesel. Auch Dickhornschafe kann man im Valley of Fire State Park beobachten.

Wetter und Klima im Valley of Fire

Das Gebiet des State Parks zählt noch zur Mojave Wüste und ist durch trockenes und heißes Wetter geprägt. Im Winter sind mildere Temperaturen (0°C bis ca. 25°C) zu erwarten, in den Sommermonaten steigt die Temperatur gerne auch über 40°C. Niederschlag gibt es nur sehr selten.

Valley of Fire State Park

Die beste Besuchszeit ist im Frühling oder Herbst, da hier angenehme Wandertemperaturen zu erwarten sind. In jedem Fall sollte man sich genügend Flüssigkeit mitnehmen und auf ausreichenden Sonnenschutz achten.

Wandern im Valley of Fire

Es gibt zahlreiche Wanderwege, die meisten Strecken sind kürzere „Out-and-back“ Wanderungen, durch die man wieder direkt zum Parkplatz am Beginn des Wanderweges ankommt. Eine Karte mit den Wanderwegen kann man auf der offiziellen Website des State Parks abrufen oder direkt im Visitor Center, das sich in der Mitte des Parks befindet, erhalten.

Im Visitor Center gibt es auch viele Informationen rund um die früher hier ansässigen Indianerstämme und die Flora & Fauna des Gebiets und mit etwas Glück kann man im Park auch Dickhorn-Schafe beobachten.

Valley of Fire
Valley of Fire Highway

Camping im Valley of Fire

Wer mit dem Wohnmobil unterwegs ist, kann sich einen der 72 Stellplätze auf den zwei im Park vorhandenen Campgrounds reservieren. Alle Stellplätze verfügen über einen Strom- und Wasseranschluss.

Inhalt

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