Sea World San Diego

Am Tag nach dem Besuch auf der USS Midway stand der Freizeitpark Sea World für uns am Programm. Wir sind schon kurz vor neun am Parkplatz angekommen, noch ist dieser recht leer. Die Größe der Parkfläche sowie die deutliche Kennzeichnung der Abstellflächen in Zonen zeigt uns, dass es hier wohl doch ganz schön voll werden kann.

Am Eingang von Sea World San Diego

Am Eingang von Sea World San Diego

Wir kaufen uns gleich ein Kombiticket gemeinsam mit den Universal Studios Hollywood, denn die stehen  in diesem Urlaub auch noch am Plan. Billig sind die Tickets mit 119$ pro Person zwar nicht gerade, aber dafür ist man insgesamt zwei ganze Tage gut beschäftigt. Vor dem Eingang muss man noch durch die Sicherheitskontrolle, es darf nichts ess- oder trinkbares mit in den Park genommen werden. Also noch mal zurück zum Auto und die mitgenommene Verpflegung dort lassen. (Auch ein guter Trick um den Umsatz der Imbiss-Buden im Park zu steigern.)

Der Park selbst ist eine Mischung aus Zoo und Vergnügungspark, die Gehege der Tiere sind nett gestaltet und sauber. Wir schauen erst einmal zur „Wild Arctic“ und sehen uns die Beluga Wale, Eisbären und den Seelöwen an. Einer der Eisbären wälzt sich gerade mit großem Genuß in ein paar Schneeschaufeln von Schnee und ein Walroß zieht in seinem Becken immer wieder die gleiche Runde. Dabei reibt er mit viel Genugtuung seinen mächtigen Kopf an der Glasscheibe zum Besucherraum. Ganz schön groß so aus der Nähe!

Becken der Beluga Wale

Becken der Beluga Wale

Das Becken der Belugawale ist wie eine arktische Landschaft gestaltet, ein zerbrochenes Schiffswrack bildet eine nette Kulisse anstatt eines normalen Zauns oder einer Betonmauer. Hier haben sich die Gestalter viel Mühe gegeben! Die Schneelandschaft auf dem Bild ist natürlich nicht echt – die würde bei den Temperaturen in San Diego nicht besonders lange halten!

Beluga Wale unter Wasser

Beluga Wale unter Wasser

Die sanften Riesen konnten wir schon 2008 im Georgia Aquarium in Atlanta beobachten, hier haben wir allerdings keinen der Wale auf dem Rücken schwimmend beobachten können.

Anschließend geht’s weiter zu den Pinguinen. Hier darf man mit einem Förderband entlang der Glasscheibe durch’s Gehege fahren – es stellte sich uns hier die Frage, wer hier wen beobachtet. Die Pinguine schauen sich interessiert jeden vorbeifahrenden Besucher genau an!

Pinguine

Pinguine

Um kurz vor zwölf beginnt die Shamu Show Believe!, die wir uns auch nicht entgehen lassen wollen. Einer der Orcas des Parks heißt Shamu, nach ihm haben sie das Zuschauerstadium und die Shows benannt. Er ist natürlich nicht der einzige Orca, insgesamt konnten wir fünf dieser großen Wale entdecken.

Alle wurden angeblich bereits in Gefangenschaft geboren. Besonders viel Spaß scheint es Shamu zu machen die Besucher nass zu spritzen – sofern man bei einem Wal irgendein Anzeichen von Spaß oder sonstigen Gemütsregungen sprechen kann. Es haben jedenfalls alle brav die Zeichen der Trainer befolgt.

Nach einer kurzen Mittagspause haben wir uns noch die Show der Seelöwen angesehen. Diese sehr intelligenten Tiere haben offensichtlich viel Spaß beim Spielen mit den Trainern und zeigen uns einige Kunststücke. Jeder Seelöwe hat seinen eigenen Trainer und ist sehr auf diese Person geprägt.

Shamu Show

Shamu Show

Shamu Show

Shamu Show

Eisbär

Eisbär

Meeresschildkröte

Meeresschildkröte

Beim abschließenden Spaziergang durch den Park, vorbei an den Flamingos und den Delfinen (deren Show war da gerade nicht im Programm da das Zuschauerstadium umgebaut wurde) sind wir noch ins Shark-Encounter, also das Hai-Haus hinein gegangen. Dort war es ziemlich finster, darum gibt es keine Fotos. Beeindruckend war es aber auf alle Fälle – besonders die scharfen Zähne der Haie, die man aus einem Plexiglastunnel durch’s Becken schön von unten bewundern kann.

Bevor wir am späten Nachmittag die „Heimfahrt“ ins Hotel angetreten haben, sind Martin und Flo noch eine Runde mit dem Atlantis Ride gefahren. (Der Preis für die Fahrt(en) ist bereits im Eintrittsticket enthalten.) Etwas nasser und mit ein wenig mehr Adrenalin im Blut ging’s dann weiter in Richtung Hotel.

Nach einem kurzen Zwischenstop im Hotel ging es dann gleich wieder weiter: Abendessen gab’s in Old Town San Diego, eines der ersten Siedlungsgebiete in Kalifornien. Oft wird es auch als Ursprung Kaliforniens bezeichnet. Wir haben einen kurzen Abendspaziergang dort gemacht und uns ein mexikanisches Abendessen und einige Margaritas in der Casa de Reyes gegönnt.

Old Town San Diego

Old Town San Diego

Planwagen

Planwagen

Old Town besticht durch sein mexikanisches Flair, es sind einige Museen (die aufgrund unseres späten Besuchs leider schon geschlossen hatten) und originalgetreu restaurierte oder wiederaufgebaute Adobe-Gebäude hier zu finden.

Sea World San Diego 19. Mai 2010

Werde Facebook Fan!