Las Vegas Boulevard South

Wir genießen die morgendliche Aussicht unseres Zimmers noch ein wenig bevor wir dann zu einem späten Frühstück in „The Buffet“ im Bellagio gehen. Hier gibt es wirklich viele Speisen und Getränke zur Auswahl, auch hier ist der 5*-Standard des Hotels deutlich zu merken! Wir kosten von so vielen Dingen wie möglich, aber da wir nicht die großen Esser sind, zieht es uns dann am späten Vormittag hinaus in die Straßen von Las Vegas.

Gondeln vor dem Venetian

Gondeln vor dem Venetian

Wir checken auch gleich aus, das Gepäck wird ins Auto verladen. Das parken wir praktischerweise gleich im Parkdeck des Hotels unserer letzten Nacht hier in Las Vegas: den Venetian. Diese Nacht hatten wir als einzige nicht von daheim aus vorgebucht, hauptsächlich weil wir uns dank der großen Auswahl an Luxushotels in Las Vegas nicht einigen konnten welches es denn sein sollte.

Anmerkung am Rande: Normalerweise sind wir was Hotels in USA-Urlauben betrifft eher die spartanisch-sparsamen Reisenden, die fünf Tage in Las Vegas haben wir anlässlich unseres 10. Jahrestages jedoch bewusst dekadent verbracht.

Skulptur vor der Registration

Skulptur vor der Registration

Die Eingangshalle

Die Eingangshalle

Nachbau der Rialto Brücke

Nachbau der Rialto Brücke

Vom Venetian aus sind wir durch die Canal Shoppes und dem Harrah’s dann zur Monorail Station spaziert. Billig ist die Fahrt damit zwar nicht, aber wir wollten nicht ständig das Auto umparken und alles zu Fuß gehen ist doch etwas sehr viel! Mit der Monorail ging’s dann bis ins MGM Grand (Hallo Erinnerungen aus 2010!).

The New York New York

The New York New York

Zu Fuß muss man dann den Boulevard queren, vom Excalibur weg gibt es dann noch einen Zug der einen bis ins Mandalay Bay bringt. Das sollte unser südlichster Stop des Tages sein, ich wollte mir gerne das Aquarium das das Hotel zu bieten hat ansehen. Von der Monorail-Station des Mandalay Bay bis zum Aquarium ist es aber ein ganz schönes Stück zu Fuß! Zum Glück kommt man bei mehreren Starbucks-Filialen vorbei – die wir allerdings aufgrund der langen Warteschlangen links liegen gelassen haben.

Das Aquarium ist wirklich schön angelegt und besonders beeindruckend fand ich das große Haifischbecken. Das Besucherdeck ist ein gesunkener Rumpf eines Piratenschiffes, durch dessen Löcher man die Fische beobachten kann.

Der Poolbereich des Mandalay Bay

Der Poolbereich des Mandalay Bay

Flaminto Habitat

Flaminto Habitat

Nach dem Besuch des Shark Reef Aquariums sind wir mit der Monorail wieder in Richtung Norden gefahren, nächster Stop war für uns das Flamingo. Dort besuchen wir das Flamingo Habitat, hier können wir auch einen Kolibri beobachten. Bis ich mein Tele auf der Kamera montiert hatte, war der kleine Zwerg auch schon wieder auf und davon. Schade, ich hätte gerne ein Foto mit nach Hause genommen.

Wir überqueren den Las Vegas Boulevard wieder und schauen auch noch in den Forum Shoppes im Ceasars Palace vorbei. Die sind wirklich schön und vor allem eines: luxoriös, auch was die Preise der angebotenen Produkte in den Shops betrifft.

Wir beschließen, da es schon wieder Nachmittag ist, zurück zum Venetian zu fahren und einzuchecken. Hier müssen wir wieder ein wenig warten, aber es ist alles gut organisiert hier und so können wir bald den Weg in den 18. Stock antreten. Dort ist unsere Suite zu finden. Wir schmeißen uns gleich mal ins Badezeug, denn auch dieser Pool will ausprobiert werden! Lange hält man es hier ohnehin nicht aus und gegen fünf geht’s wieder zurück aufs Zimmer zum fein machen.

Heutiges Abendprogramm: der Stratosphere Tower und die Fremont Street Experience. Unser Plan: wir nehmen die Monorail bis zum nördlichsten Stop und von dort aus dann zu Fuß zum Stratosphere Tower. Hier merken wir wieder mal die Distanzen in diesem Land: wir gehen ganz schön lange und die Schlange vor dem Aufzug zum Stratosphere Tower ist auch ganz schön lange. So verpassen wir die goldene Stunde leider, die Aussicht ist trotzdem schön! Der Regen vom Ankunftstag hat auch hier seine Spuren auf den Fenstern hinterlassen – man sieht die Regentropfen deutlich in den Spiegelungen der Fenster – also auch hier Pech für Fotografen.

Blick vom Stratopshere Tower

Blick vom Stratopshere Tower

Wir beschließen nach dem genießen der Aussicht zum letzten Stop des Tages zu fahren, hier nehmen wir eines der Taxis. So teuer sind die gar nicht, wie wir feststellen. Die Fremont Street Experience kennen wir zwar schon vom letzten Las Vegas Besuch, aber sie hat uns so gut gefallen, dass wir unseren letzten Abend hier verbringen wollen. Die Shows werden ohnehin regelmäßig gewechselt und es gibt eine Menge zu sehen.

Unseren Abend lassen wir dann auf der Terrasse entlang der Fremont Street des Four Queens bei ein paar Bier ausklingen. Zurück zum Hotel geht’s dann mit dem Taxi.

Die Tage hier sind so schnell vergangen, wir haben viel gesehen und auch viel die Seele baumeln lassen und uns erholen können. Morgen geht’s dann ab in den Norden, nach Seattle! Eine kurze Videozusammenfassung des letzten Tages in Las Vegas könnt ihr euch auch noch anschauen:

weiter zum nächsten Tag
Las Vegas Boulevard South 18. Februar 2014

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