Auch 2009 gastierte das Airrace-Spektakel wie schon in den Jahren davon in Budapest. Geflogen wird dieses Rennen immer im August (19./20.8.) zum ungarischen Nationalfeiertag.
Am ersten Veranstaltungstag findet das Qualifying statt, meist machen die Kunstflugstaffeln eine Generalprobe für den nächsten Tag. Der Tag des Qualifyings ist auch meist der weniger besuchsstarke Tag. 2009 sind wir erst am späten Nachmittag des 19.8. in Budapest angekommen, man muss hier bei der Anreise auf jeden Fall mit Staus und Verkehrsbehinderungen rechnen, da eine der Brücken über die Donau wegen des Rennens gesperrt ist.
Wir hatten uns im Hotel Viktoria direkt an der Donau ein Zimmer reserviert, um am nächsten Tag recht früh da zu sein. (Zusätzlich konnten wir am Renntag die WC-Anlagen des Hotels benützen, da wir ja Gäste des Hotels waren - ein kleiner aber doch ganz angenehmer Nebeneffekt.) Den Abend haben wir noch mit einem Stadtspaziergang rund um die Burg in Budapest verbracht.
Es zahlt sich aus beim AirRace früh aufzustehen, da der Eintritt frei ist und jeder zusehen kann sind die guten Beobachtungsplätze rasch besetzt. Wir hatten dieses Jahr auch unsere Iso-Sitzkissen mit und haben uns im ersten Drittel des Kurses einen Platz an der Kaimauer gesichert.

Den ganzen Vormittag über sind immer wieder Vorführungen zu sehen, gegen Mittag beginnt sich der Bereich entlang der Donau dann zu füllen. Zu Beginn der Veranstaltung konnten wir auch einen tiefen Überflug einer größeren Maschine beobachten:

Anschließend wurden die Gates für das Rennen aufgebaut, über Nacht dürfen sie ja nicht bleiben da die auf der Donau fahrenden Schiffe sonst nicht gefahrlos passieren könnten.

Kurz vor dem Start ist dann fast kein freier Platz zu finden, es scheint als wäre ganz Budapest hier versammelt:

Und dann geht's los...



Der Red Bull Hubschrauber war für die Bilder der großen Screens zuständig, der Pilot war aber in den Rennteilnehmern ähnlicher Manier unterwegs. (Es hat ihm sichtlich Spaß gemacht so tief zwischen den Häusern zu fliegen.)

Auch die Balkone der Häuser entlang der Donau waren bis auf den letzten Platz besetzt:

Das Interesse aller Besucher galt dem "Oben":



Nach dem Rennen zeigte dann noch das Breitling Jet Team mit einem ähnlichem Display wie schon bei der Airpower 2009 sein Können:


Peter Besenyei genoss als Ungar natürlich den Heimvorteil, er gab ein Interview und wurde anschließend per Hubschrauber wieder zurück zum Flugplatz geflogen.

Viele Besucher schauten auch noch bei den Merchandising-Ständen von Red Bull vorbei um ein Andenken zu ergattern.
2010 kommt das Air Race wieder nach Budapest, Info's zu den Rennen 2010 gibt's auf der Website des Airrace!
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