Im Juni 2009 fand in Zeltweg wieder eine Airpower statt. Neben zivilen wie auch militärischen Kunstflugstaffeln waren auch Flugzeuge aus allen Ären der Fliegerei zu bewundern. Wir waren am Freitag dort, in der Hoffnung den weniger besucherstarken Tag zu erwischen.
Gemeinsam mit Freunden sind wir schon recht früh aufgebrochen, knapp nach neun Uhr waren wir dann in Zeltweg. Die ersten Anfahrtsstaus hatten sich bereits gebildet, nach einer halben Stunde hatten wir das Auto dann auf einem zum Parkplatz umfunktionierten Acker abgestellt.
Nach weiteren 20min Fußmarsch hatten wir das Gelände des Fliegerhorsts dann erreicht, noch war nicht sehr viel los. Das Wetter hat sich auch von der gnädigen Seite gezeigt, der angesagte Regen ist nicht gekommen - es war meist sonnig.
Hier ein paar Eindrücke der "Tage des Donners":



Das Breitling Jet Team demonstrierte sein Können in einer beeindruckenden Vorstellung. Die aus der Schweiz stammende Staffel hat dem Begriff der "Schweizer Präzision" alle Ehre gemacht:

Das österreichische Bundesheer war natürlich auch vertreten, einige der am Boden ausgestellten Flieger konnten wir auch in Aktion erleben:


Einer der Programmpunkte am Nachmittag war eine Demonstration einer Luftlandeübung des österreichischen Bundesheers. Als erstes wurden einige Soldaten zur Sicherung der Landestelle per Fallschirm an den Bestimmungsort gebracht:

Anschließend wurde Verstärkung per Hubschrauber eingeflogen. (Man beachte bitte die lässige Haltung des Soldaten im Hubschrauber - so entspannt geht's wohl kaum bei einem Ernstfall zu!)

Aber nicht nur militärisches Fluggerät war bei der Airpoer zu sehen, auch einige Oldtimer (hier eine DC 3) haben ihre flugtüchtigkeit bewiesen:


Einige Piloten von ausgestellten Fliegern haben ihre Schmuckstücke auch als guten Aussichtsplatz benutzt:

Einige Flieger aus dem Red Bull Hangar 7 waren auch vor Ort:

Es kann auch keiner behaupten, die Piloten und Crews der gezeigten Flieger wären nicht freundlich gewesen! Beim Rollen entlang des Taxiways blieben fast alle ein oder zweimal stehen um das Publikum zu begrüßen. Ein gewisser Nationalstolz gehört da natürlich dazu!


Einen gewissen Mut und auf jeden Fall absolutes Vertrauen müssen die Piloten einer Kunstflugstaffel bei solchen Manövern haben:

Bei den Maschinen aus der Zeit des 1. Weltkriegs benötigt der Pilot eine weniger schnelle Reaktionszeit - die Flugzeuge damals konnten noch nicht so schnell fliegen:
Wer sich über die Details der Veranstaltung informieren möchte, kann dies unter http://www.airpower09.at tun!
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