Bad Boys & Girls Tour - Florida

Bad Boys & Girls Tour FloridaIn 16 Tagen haben wir Florida erkundet: Aligatoren, Space Shuttles, Achterbahnen, Strände - all inclusive!

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Mit der Einmot über den Atlantik

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Mit einer Glasair Sportsman 2+2 von Cable, CA bis Wiener Neustadt, NÖ: ein Bubentraum wurde wahr.

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Tag 1 - Auckland

Da wir unseren Bekannten keine Umstände machen wollten, schliefen wir die erste Nacht gleich vor der Haustüre in unserem Wohnmobil. Wir waren gut ausgerüstet und hatten auch Dusche und WC an Bord. Da es ziemlich kalt war, heizten wir uns ein: wir hatten eine Gasheizung eingebaut und zusätzlich einen kleinen elektrisch betriebenen Heiz-Ventilator. Sogar die Mikrowelle fehlte nicht.  (Details des Wohnmobils)

Das Wohnmobil hatte den Vorteil, dass alles von innen erreichbar war (wichtig bei Regen!), wir volle Stehhöhe hatten und wir auf Grund seiner geringen Größe  auch kleinere Nebenstraßen befahren konnten - was mit den großen Wohnmobilen zum Teil nicht möglich gewesen wäre.

In Neuseeland sind die Nebenstraßen oft sehr schmal und kurvenreich.

Wir hatten zwar nicht so viel Luxus, aber die meiste Zeit befanden wir uns ja draußen. Auch der Motor war gar nicht so lahm, nur bei sehr großen Steigungen plagte er sich. Nach dem Frühstück fuhren wir mit dem Bus in die Innenstadt.
Auckland ist sehr groß und der Weg von Mount Wellington in die City dauerte eine dreiviertel Stunde. Dafür sahen wir aber allerhand von der Stadt, was nicht im Reiseführer steht. Gegen Ende der Fahrt sprach uns eine Dame auf  Deutsch an und fragte uns, woher wir kämen. Als sie hörte aus Österreich, erzählte sie uns dass sie voriges Jahr für ein Jahr in Graz war. So klein ist die Welt. Übrigens sind die "Kiwis" (so nennen sich die Neuseeländer) den Europäern gegenüber sehr aufgeschlossen und überraschenderweise kennen sehr viele Austria und Vienna – „Ah  Strauss und Mozart“ bekommt man dann gleich zu hören. Einmal spielte uns ein Kellner sogar Walzer von Johann Strauß vor, nachdem er uns das Essen serviert hatte.
Wir stiegen bei der Haltestelle „Britomart“ aus, diese befindet sich hinter dem Hauptbahnhof, direkt beim Hafen und im Herzen der City. Die  „Queensstreet“ ist die Haupteinkaufsstraße, wo es auch sehr viele Restaurants aus allen Ländern der Welt gibt. Gleich daneben befindet sich der Skytower, von dem man eine grandiose Aussicht über die ganze Stadt hat!

Auckland ist auf vielen erloschenen Vulkanen und unzähligen Inseln gebaut und dehnt sich nach Süden und nach Norden sehr weit aus. Die Stadt besitzt ein mehrspuriges Autobahnnetz, doch Staus sind auch hier an der Tagesordnung.

Was man als Ausländer noch wissen sollte – in der City sollte man sich rechtzeitig in die richtige Spur einreihen denn zu knapp vor der verkehrten Ausfahrt gibt es kein Spur wechseln mehr!

Sehenswert ist das War Memorial  Museum, das in einem großen Park liegt. Neben einer umfangreichen Ausstellung über die Kultur der Maori, der Ureinwohner von Neuseeland und einer beeindruckenden geologischen Abteilung , in der die Entstehungsgeschichte der beiden Inseln sehr gut dargestellt wird, gibt es auch eine Ausstellung über die Zeit des zweiten Weltkrieges und eine Sammlung alter Geschäfte, aus der Kolonialzeit, die aus dem ganzen Land zusammengetragen und mit viel Liebe und detailgetreu gestaltet wurde.  Man sollte sich aber viel Zeit nehmen.
Dann ist da noch das Maritimmuseum bei der Waterfront , das man sich nicht entgehen lassen sollte, wenn man sich für die Schifffahrt interessiert. Das besichtigten wir heute. Drei Stunden verschwanden wir in dem Gebäude nachdem wir uns in dem Restaurant Waterfront mit einem köstlichen Essen gestärkt hatten. Ich stellte fest, dass die Kiwis kochen gelernt hatten! Im Jahr 2006 war das noch ganz anders.

Auch die Kelly Tarltons Underwater World ist einen Abstecher wert. Es beinhaltet ein großes Aquarium und einen Pinguinzoo, wo man Kaiserpinguine bewundern kann. Abends aßen wir bei meiner Tante, es gab unter anderem Kumaras, das sind Süßkartoffeln köstlich zubereitet mit Orangen und Rosinen. Das war lecker!! Im Jahr 2006 nahm ich übrig gebliebene Kumaras mit und pflanzte sie im mein kleines Glashaus im Garten. Heuer erntete ich die ersten Knollen! Diese Pflanzen sind leider nicht winterhart und ich überwintere die bewurzelten Triebe in Töpfen im Haus.

 

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