Bad Boys & Girls Tour - Florida

Bad Boys & Girls Tour FloridaIn 16 Tagen haben wir Florida erkundet: Aligatoren, Space Shuttles, Achterbahnen, Strände - all inclusive!

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Mit der Einmot über den Atlantik

N196RC in Flores, Azoren

Mit einer Glasair Sportsman 2+2 von Cable, CA bis Wiener Neustadt, NÖ: ein Bubentraum wurde wahr.

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Ab in den Süden - die Reise geht los!

Route FloridaLange haben wir geplant und uns auf den Tag gefreut - am 18. November 2011 war dann endlich der Tag da an dem es hieß: Koffer packen! Wir fahren nach der Arbeit zu unseren Freunden nach Wien, um in der Früh nicht noch früher aufstehen zu müssen. Diesmal fliegen wir zu viert: Peter & Petra begleiten uns auf dieser 16-tägigen Reise. (Die Fotos sind deshalb nicht ausschließlich von mir gemacht, wir hatten insgesamt vier Fotokameras und zwei Videokameras mit.)
 
Die Route wich ein wenig vom ursprünglich geplanten Verlauf ab, die ungefähr gefahrene Strecke habe ich auf Google Maps zusammengestellt. Stops haben wir in folgenden Orten gemacht - manchmal allerdings nur kurz: Miami - Miami Beach - Fort Lauderdale - Palm Beach - Cocoa Beach - Cape Canaveral - Daytona Beach - Tampa - Clearwater - Fort de Soto Park - Fort Myers - Sanibel Island - Fort Myers Beach - Everglades City - Florida City - Islamorada - Bahia Honda State Park - Key West - Homestead - Miami
Kurz nach vier Uhr Früh am Samstag läuten dann die Wecker - so früh sind wir alle miteinander schon lange nicht mehr aufgestanden. Draußen ist es kalt und nebelig, stockfinster natürlich auch. Gegen halb sechs sind wir dann beim Check-In und schicken unser Gepäck auf die Reise. Bis zum Boarding haben wir noch eineinhalb Stunden Zeit, wir gönnen uns also ein einstimmendes Frühstück bei McDonalds.
 
Peter schickt noch einen Travelbug (Details könnt ihr auf www.geocaching.com nachlesen) auf die Reise bevor wir durch den Sicherheitscheck gehen. Wie erwartet natürlich ohne Probleme. Noch schnell ein Kaffee bei Starbucks besorgt und dann geht's los. Unsere Reise geht von Wien mit Austrian Airlines über Frankfurt nach Miami. In Frankfurt müssen wir noch einmal durch den Sicherheitscheck, für USA Flüge gibt es eigene Regeln. Bis auf Martin werden wir alle einzeln noch einmal abgetastet (schauen wir so verdächtig aus?), kommen natürlich ohne Probleme auch durch diesen Security-Check. Wir kommen gerade noch rechtzeitig zum Gate, das Boarding des A380 der Lufthansa hat schon begonnen. 
 
Wir haben die vier Sitze in der Mittelreihe, Reihe 84 hat sich als nicht schlecht erwiesen. Man hat zwar vor und hinter sich auch potentielle Rücklehnterroristen oder Personen, die mit dem Touchscreen nicht umgehen können - dafür ist man nicht gestört durch die Aktivitäten in der Galley oder den WC's. 
Auf USA-Flügen darf man auch nicht wirklich aufstehen und beieinander im Gang stehen - man könnte sich ja verschwören und den Vogel entführen... Naja, ich versteh da nicht wirklich den Unterschied zum nebeneinander sitzen - aber bitte.
 
Das Entertainment System will Anfangs nicht so wirklich, nach einer guten Stunde bringen die On-Board-Techniker es dann aber doch in Gang. Der A380 hat ein cooles Feature: man kann über die Kameras des Fliegers Start, Flug und Landung mitverfolgen. Es gibt eine in der Nähe des Bugrades (Blick nach vorne), eine unterhalb des Vogels (Blick nach unten) und eine am Leitwerk mit Blick von oben auf das Flugzeug.
A380 Kameraansicht Leitwerk
 
Pünktlich landen wir in Miami, die Einreise geht auch recht rasch über die Bühne. Ich hab zwar ein paar Spezialisten vor mir, die das grüne Formular nicht ausgefüllt haben - im Großen und Ganzen ist hier alles recht gut organisiert.
 
Auf zu Alamo, das Mietauto abholen. Das funktioniert nicht ganz so reibungslos, denn erst stehen wir brav in der sehr langen Warteschlange. Da schickt uns eine Mitarbeiterin zu einem Self-Check-Terminal. Wir nehmen die Gelegenheit gerne wahr, nur um nach ewig langer Tipperei dann festzustellen, dass der Name in der Reservierung falsch geschrieben ist und deswegen die Kreditkarte nicht akzeptiert wird. Was so ein Leerzeichen alles ausmachen kann... das hat die Reservierungsapplikation nämlich geschluckt. Wir bemühen wieder die Mitarbeiterin, die uns zum Terminal geschickt hat, die schickt uns aufgrund der immer noch langen Warteschlange zum Return-Schalter wo wir erst mal ignoriert werden.
 
Nach 10 Minuten fragt uns dann endlich mal wer was wir wollen - wir erklären die Sachlage, werden angeschnauzt, warum wir denn nicht wie alle anderen in der Schlange stünden. Da reißt meiner Freundin der Geduldsfaden und sie macht mal unseren Standpunkt klar, worauf hin wir dann doch endlich die Formalitäten erledigen können. Nach gut zweieinhalb Stunden nach der Landung machen wir uns also auf den Weg zum Parkdeck, wo wir uns einen Midsize SUV aussuchen können.
 
Airport MiamiWir haben die Wahl zwischen einem silbernen Jeep Patriot und einem silbernen Jeep Patriot. Wir nehmen natürlich den silbernen Jeep Patriot.
Nächste Station: das Intercontinental Miami West at Doral, wo wir uns über Petra als Intercontinental-Mitarbeiterin super günstige Zimmer reserviert hatten. Wir checken ein, duschen kurz und dann geht's gleich in die Dolphin Mall weiter. Inzwischen ist es schon fast halb acht Uhr Ortszeit. Wir spüren den Jet Lag schon ein wenig, aber an schlafen gehen denkt noch keiner. Auf geht's zur Shopping Mall, trotz Navi verfahren wir uns und am Parkplatz der Mall dürfen wir auch noch etliche Runden drehen bevor wir einen Parkplatz finden.
 
Wir wollen uns die Tickets für das morgige NFL-Spiel der Miami Dolphis vs. den Buffalo Bills abholen. Wir finden endlich den Schalter von Ticketmaster, müssen jedoch zur Kenntniss nehmen, dass Tickets aus Europa bestellt nur direkt beim Stadion abgeholt werden können. Also müssen wir unverrichteter Dinge wieder von Dannen ziehen. In der Mall finden wir noch einen Fan-Shop, bei dem kaufen wir noch Team-Shirts der Miami Dolphins, die Männer schlagen noch bei Baseball-Kappen im Dolphin-Design zu. 
 
Nächste Station - und die letzte des ersten Tages - ist noch die nächste Walmart Filiale. Laut Navi ist der allerdings in Hileah, also müssen wir noch ein Stück fahren. Gegen neun Uhr Ortszeit haben wir dann auch das geschafft und sind gut gerüstet mit Wasser, Chocolate Chip Cookies und Peter bekommt auch noch Beef-Jerkys. Abendessen wollten wir eigentlich in einem Longhorn Steak House nahe unserem Hotel - da wir aber schon so müde sind und nicht mehr großartig herumfahren und auf das Essen warten wollen holen wir uns von der Subway Filiale im Walmart noch Sandwiches, die wir dann im Hotelzimmer essen. 
 
Müde fallen wir dann ins Bett, es war ein langer Tag für uns alle. Morgen stehen dann Miami Beach und das Football Game Miami Dolphins vs. Buffalo Bills am Plan.
 

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