Busch Gardens

Cheetah Hunt

Cheetah Hunt

Der 25. November war ein Tag, auf den wir uns besonders gefreut haben: wir haben hier Busch Gardens in Tampa besucht. Busch Gardens ist eine Mischung aus Achterbahnen-Park und Zoo, für jeden von uns vieren war hier also etwas Besonderes dabei.

Ich bin ja nicht so der Achterbahnen-Fan (Höhe ist mir nicht geheuer), dafür habe ich mich auf die angebotene Safari durch das Svannen-Gehege gefreut.

Wir sind auch hier wieder kurz vor Öffnung des Parks am Parkplatz – bei Attraktionen mit viel Besucherandrang zahlt sich das immer aus. Wir werden von einem Einweiser zu einem Parkplatz gewunken und müssen dann in einen Shuttlebus (der mehr wie ein Zug aussieht) einsteigen. Dieser bringt uns über die doch stark befahrene Straße direkt zum Parkeingang.

Bei den Kassen ist noch nicht viel los, wir lösen uns für etwas über 100$ / Person einen Tagespass mit unbegrenzten Achterbahn-Fahrten inklusive der Safari-Tour. Auch hier müssen wir wieder eine Uhrzeit wählen, wir nehmen eine der ersten Touren. Dann geht’s auf ins Vergnügen!

Gepard (englisch: Cheetah)

Gepard (englisch: Cheetah)

Als erstes müssen Peter, Petra und Martin die neueste Achterbahn namens „Cheetah Hunt“ ausprobieren, ich passe in der Zwischenzeit auf die Rucksäcke auf und beobachte die Leoparden im danebenliegenden Gehege. Der Andrang bei der Achterbahn ist nicht so groß, trotzdem dauert es bis die drei wieder zurück sind.

Wir spazieren anschließend weiter, grobes Ziel ist die Ranger Station von der die Safari startet. Dort werden wir von unserem Guide begrüßt, wir dürfen uns in die gemütlichen Sofa’s die im Wartezelt stehen setzen und die restlichen Minuten bis zur Abfahrt dort warten. Bevor wir zum Pick-Up Truck gehen, müssen wir Rucksäcke und Fototaschen in einen Kasten sperren, auf dem Truck ist kein Platz für große Taschen. Nur die Videokamera, die kleinen Kompaktkameras und meine D50 mit dem großen Tele kommt mit.

was guckst du?

was guckst du?

Wir fahren ins Gehege und bleiben im Schatten eines Baumes stehen. Die Giraffen wissen schon was kommt und zwei kommen langsam näher. Jeder von uns bekommt ein Salatblatt in die Hand und wir dürfen die beiden Giraffen damit füttern und auch streicheln. Eine einzigartige Erfahrung!

Diese „sanften“ Riesen bewegen sich recht bedächtig, man darf ihre Stärke allerdings nicht unterschätzen! Wir werden informiert, sie  nicht an den kleinen Hörnern zu streicheln – das mögen sie wohl nicht. Hals und Rücken ist aber OK.

Beim Füttern sabbern sie auch ziemlich, die lange Zunge wickelt sich richtig um die Salatblätter. Nach gut zwanzig Minuten geht die Tour dann weiter, wir sehen Gnus, die Zebras haben sogar zwei Wochen alte Fohlen. Ein Vogel Strauß läuft durch’s Gehege und eine Antilopenart (welche habe ich mir nicht gemerkt) grast friedlich. Nashörner liegen faul in der Sonne. Eine gute halbe Stunde dauert die Rundfahrt in Summe, dann geht es wieder zurück zur Ranger Station.

Zebra & Fohlen

Zebra-Mama und Fohlen

Wir holen unsere Sachen ab und gehen weiter. Ich fasse dann doch Mut und fahre mit „Scorpion“. „Montu“, „Sheikra“ und „Kumba“ überlasse ich den anderen dreien. Nur bei den Congo River Rapids lasse ich mich überreden – an warmen Tagen sicherlich eine begehrte Attraktion. Recht nass verlassen wir diese Bahn wieder!

Mittagessen gibt’s bei den Lokalen in der Nähe von Sheikra, mit dieser Achterbahn fahren nur unsere Männer. 90 Grad senkrechten Fall – das ist nicht so das Wahre für uns Mädels! Da die Herren noch etliche Male Achterbahn fahren wollen, trennen wir uns am Nachmittag. Die Männer kaufen sich den Quick-Queue-Pass (damit darf man an den mittlerweile doch beachtlichen Warteschlangen vorbei) und fahren abwechselnd mit Montu und Cheetah Hunt. Wir Mädels besuchen dafür die restlichen Tiergehege.

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Als es schon fast finster ist, treffen wir uns wieder. Ich hatte vor dem Besuch leichtsinnig angekündigt, mit Gwazi (das ist ein echter Holz-Rollercoaster) zu fahren – meine Freude war in der Früh groß, dass er wegen Überprüfungen geschlossen war. (Wie zuvor schon erwähnt, hab ich’s nicht so mit der Höhe.)
Gwazi wurde überprüft und offensichtlich für in Ordnung befunden, denn die Bahn war wieder offen. Also musste ich zum Abschluss auch hier noch mit – es war aber ein tolles Erlebnis und wenn ich wieder in Busch Gardens wäre – ich würde es mir direkt überlegen noch einmal damit zu fahren.

Kurz vor acht haben wir dann den Heimweg angetreten, Abendessen gab’s diesmal von Kentucky Fried Chicken. Mit vielen Fotos und einigen Minuten (oder fast schon Stunden) Film mehr im Gepäck war unser Tampa-Aufenthalt damit zu Ende und wir sind noch am gleichen Abend bis nach Fort Myers weiter gefahren wo wir in einem Candlewood Suites zwei Zimmer ergattert hatten.

weiter zum nächsten Tag
Busch Gardens 24. Januar 2012