Ein Tag in Rotterdam

Containerschiff

Containerschiff

Während unseres Niederlande-Aufenthalts haben wir nicht nur Amsterdam besucht, sondern auch die nahe gelegene Hafenstadt Rotterdam. Mit dem Zug fährt man hier gut eineinhalb Stunden – je nachdem wie viele Stops der Zug auf seiner Strecke macht. Wir hatten uns schon vor der Abreise von daheim erkundigt und einen Anbieter für Hafenrundfahrten gefunden.

RotterdamAm Bahnhof in Rotterdam angekommen haben wir dank der Hilfe eines Bahnhofsmitarbeiters auch recht schnell die richtige Straßenbahnlinie gefunden, der Bahnhof wurde zur Zeit unseres Besuchs gerade umgebaut und das zurechtfinden zwischen den Baustellenzäunen ist nicht ganz so einfach. Für die Straßenbahn kaufen wir uns erst einmal nur ein einfaches Ticket, da wir ja noch nicht wissen wie und wann wir wieder zum Bahnhof zurück fahren. In Rotterdam gibt es ja nicht nur den größten Hafen Europas, sondern auch einige andere sehenswerte Orte.

SpidoBei der Anlegestelle von Spido angekommen fragen wir gleich nach der nächsten Abfahrt. (Wir haben ja schon über’s Internet recherchiert, dass es 75-minütige Hafenrundfahrten gibt.) Wir haben Glück, das nächste Boot legt in gut einer Viertelstunde ab, noch ist es aber von einer Tour nicht zurück. Wir warten also, unsere winddichten Softshelljacken machen sich (ähnlich wie in San Diego) auch hier bezahlt. Das Wetter ist bewölkt und der Wind macht es etwas ungemütlich.

Das Boot ist recht groß, am oberen Deck könnte man auch im Freien sitzen. Wir entscheiden uns aber für einen windsicheren und auch etwas wärmeren Platz im 2. Deck.

Trockendock

Trockendock

Während der Fahrt erklärt ein gut auf die Fahrgeschwindigkeit abgestimmtes Tonband in holländisch, englisch, deutsch und französisch die interessanten Dinge des rechten Ufers (in Fahrtrichtung des Schiffes gesehen). Zufällig haben wir uns auf der „richtigen“ Seite einen Platz ausgesucht und haben so freien Blick durch die großen Fenster. Der Rotterdamer Hafen ist ja einer der zentralen Umschlagpunkte für Erdöl in Europa, genauso ist er der wichtigste Hafen Europas für Obst, Gemüse und Fruchtsäfte.  Während der Rundfahrt sehen wir aber auch schwimmende Trockendocks, Containerschiffe, Stahllager, Kräne, etc.

Schleuse
Nach der Hafenrundfahrt spazieren wir entlang des Ufers in Richtung Euromast, denn für den Besuch haben wir uns ein Kombiticket mit der Hafenrundfahrt gekauft. Von hier aus genießen wir die Aussicht auf Rotterdam. Mit dem Panoramalift sind wir nicht bis ganz hinauf gefahren – die zum Einstieg führende Treppe war mir für meine Höhenangst dann doch etwas zu unheimlich. Aber auch von der „normalen“ Plattform hat man einen guten Blick auf den Hafen, wir konnten sogar eine Schleuse in Aktion beobachten.
Ausblick_Euromast

Ausblick vom Euromast auf den Hafen

Wieder unten am Boden haben wir uns dann zu Fuß auf den Weg in Richtung Bahnhof gemacht. Mit müden Füßen kamen wir dort gut eineinhalb Stunden später auch an. Zurück nach Amsterdam ging’s dann wenige Minuten später auch schon per Intercity.

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Ein Tag in Rotterdam 7. Juli 2010

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